Sie müssen Ihren Katalog in unterschiedlichen Sprachen produzieren? Die Kosten für die Produktion werden für jede neu hinzukommende Sprache immer höher. Je geringer die fremdsprachige Auflage, umso höher sind anteilig deren Kosten für die Printproduktion. Sparen Sie einen erheblichen Teil dieser Kosten durch den Einsatz von FinalCatalogs. Die ausgereifte Technologie des Schwarzfilmtauschs im FinalCatalogs System lässt sie Ihre Fremdsprachen erheblich günstiger produzieren.
Ihr Kataloglayout brauchen Sie hierfür nicht zu verändern.

Was versteht man unter Schwarzfilmtausch?

In der Regel werden Printwerke in 4 Farben gedruckt (CMYK bedeutet Cyan, Magenta, Yellow, Black, das sind die Grundfarben im Vierfarbendruck).
Für jede dieser Farben wird zum Druck eine Druckplatte benötigt auf welcher sich eine bestimmte Anzahl von Seiten befindet (abhängig von der Größe der verwendeten Druckmaschine).

Für einen vierfarbigen Katalog mit 1440 Seiten A4 bedeutet dies bei einem 16seitigen Druckbogen:
- 8 Seiten pro Druckplatte = 16 Seiten pro Druckbogen (Vorder- und Rückseite)
- Pro Druckbogen 8 Druckplatten, je 4 für Vorder- und Rückseite (jeweils CMYK)
- Für 1440 Seiten werden 90 Druckbögen benötigt, dies sind 720 Druckplatten

Für die Produktion von 10 Fremdsprachen werden somit ohne Schwarzfilmtausch 720 + 720 * 10 Sprachen = 7920 Druckplatten benötigt.
Im Gegensatz dazu werden im Schwarzfilmtausch nun die drei Farbplatten CMY aus der Mastersprache benutzt. Nur noch die Schwarzplatten werden neu hergestellt und in der Druckmaschine gewechselt.
Daraus ergeben sich 720 Druckplatten für die Mastersprache und jeweils 180 Druckplatten für die Schwarzform der Fremdsprachen = 720 + 10 * 180 Schwarzplatten = 2520 Druckplatten.
Bei einem Preis von ca. 60 Euro pro Druckplatte liegt der Einspareffekt auf der Hand. Zusätzliche Einsparungen ergeben sich durch die Verringerung der Rüstzeiten an der Druckmaschine.

Voraussetzung im Satz-/Layoutsystem
Für den Schwarzfilmtausch muss im Satz-/Layoutsystem bei der Fertigstellung der Seiten das Layout einer Sprache als Master dienen. Dieser Master definiert den Stand sämtlicher Elemente auf den Seiten. Alle sprachabhängigen Elemente müssen variabel verwaltet werden und können durch die entsprechenden fremdsprachlichen Bestandteile quasi ausgetauscht werden.
Elementar ist hierbei, dass der Stand der nicht sprachrelevanten Elemente für alle Sprachen auf der Seite stets absolut gleich bleibt. Hierzu muss das Layoutsystem in der Lage sein, die fixen und variablen Bestandteile zu unterscheiden und die fixen Bestandteile vor Veränderungen zu schützen.
Die manuelle Layoutnacharbeit bei der Erstellung der fremdsprachlichen Dokumente muss so gering wie möglich sein. Durch einen hohen Nachlayoutaufwand für die Fertigstellung der Fremdsprachen wird der Grossteil der Kostenvorteile des Schwarzfilmtauschs zunichte gemacht! Das FinalCatalogs System erreicht bei dieser Fremdsprachengenerierung trotz hoher Informationsdichte in den Katalogdokumenten einen Wirkungsgrad von über 90%. Das bedeutet, dass über 90% der generierten Dokumente vom Satzsystem automatisch passend erstellt werden und diese nicht mehr im Layout korrigiert werden müssen.

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